Beleidigte Leberwurst

Vor 2 Wochen hat eine Firma deren Namen ich zuvor noch nie gehört hatte telefonisch nach einem Touch Monitor angefragt. Nach der Frage, ob der lieferbar sei wollte man dann gleich bestellen.  Die Bestellung kam dann per Telefax rein, ingesamt 6 Seiten. Zum einen wurde der Preis für den Monitor um fast 100 EUR niedriger bestellt, als das Gerät bei uns angeboten wird, zum anderen waren an der Bestellung noch 4 Seiten sehr klein geschriebene Allgemeine Einkaufs- und Lieferbedingungen, die ich akzepieren sollte. Da mir die Bedingungen zu einseitig formuliert waren (der Preis war sicherlich nur ein Irrtum) habe ich zurückgeschrieben, dass wir Lieferungen nur zu unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen ausführen und den Auftrag in der Form nicht annehmen. Für mich war die Sache damit erledigt.

Heute kam dann doch überaschenderweise noch ein Anruf dieser Firma, mit der Frage wo der Monitor denn nun bleibe. Auf meine Erwiderung, dass der Preis nicht stimme wurde erwidert, dass man das zur Kenntnis genommen habe. Da habe ich noch schnell und (ich schwöre) wirklich freundlich nachgeschoben, dass wir die Lieferbedingungen nicht akzeptieren. Das war sie offenbar nicht gewohnt, den plötzlich war sie da, die beleidigte Leberwurst. Alle Lieferanten würden die Bedingungen annehmen und wenn wir kein Geld verdienen und auch auf Folgegeschäfte verzichten wollen, dann müsse sie eben woanders bestellen, auf wiederhören und rumms aufgelegt.

Liebe Frau M. aus dem Schwabenland, falls Sie das hier lesen: Wenn man sich nicht einigen kann, kommt man eben nicht zusammen. Das passiert täglich millionenfach und ist kein Grund seine Umgangsformen zu vergessen. Keep smiling.

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