Selbstklebende Bonrollen

Kassenrollen, die auf der Rückseite kleben kennt man, nennen sich Etiketten. Die gibt es als Einzeletikett und auch als Endlosetikett, dass dann vom Drucker in der benötigten Größe geschnitten wird. Das Probelm bei diesen Etiketten ist, dass sie zunächst auf einem Trägermaterial kleben und von diesem zu Benutzung abgelöst werden müssen. Für viele Anwendung eine gute Sache, für bestimmte Anwendungen jedoch zu umständlich. Es soll ja durchaus recht namhafte Coffeeshopketten geben, bei denen die an der Kasse bestellten Artikel mit einem Stift auf dem Becher geschrieben werden und dann dem Kaffeezubereiter hingestellt werden. Man stelle sich nun vor, die Kasse würde gleich einen kleinen Bon drucken, den man auf den Becher kleben kann und auf dem steht, welcher Artikel zubereitet werden soll. Übertragungsfehler sind dabei so gut wie ausgeschlossen.

Mittlerweile gibt es Bonrollen die auf der Rückseite beklebt sind, so dass man sie z.B. auf einen Kaffeebecher oder an eine Pinnwand in der Küche kleben kann. Der Vorteil dieser Etiketten ist, dass sie in einem normalen Bondrucker eingesetzt werden können, wie z.B. einen Bixolon SRP-350 oder einem Epson TM-T88 Re-Stick. Dadurch kann der Etikettendruck auch mit Geräten erfolgen, die normalerweise kein Etikettendruck unterstützen, zum Beispiel mit einem normalen Kassensystem. Die Bons sind wieder ablösbar und zwar auch so, dass keine Klebereste zurückbleiben. Es gibt diese selbstklebenden Thermorollen sowohl in 58mm Breite, als auch in 80mm Breits. Einen kleinen Nachteil haben die Rollen allerdings schon: Sie sind nicht ganz preiswert. Eine 58mm Rolle liegt bei rund 10 EUR netto, eine 80mm Rolle bei 13 EUR. Wenn die Rollen nicht günstiger werden, dürfte die Rollen es schwer haben. Bei einem Verbrauch von nur einer halben Rolle am Tag, belaufen sich die Kosten bereits auf 195 EUR pro Monat.