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Udemy Kurse

Gestern wollte ich einen Final Cut Kurs bei Udemy buchen. Hatte mich für einen Kurs des Rheinwerk Verlages entschieden und das Kursangebot vom Vorabend noch im Browserfenster geöffnet, sollte 50 EUR kosten. Ich habe den Kurs dann in den Warenkorb gelegt und war etwas überrascht, dass dieser nun auf einmal 120 EUR kosten sollte. Ich habe mir dann die Rezensionen zu dem Kurs noch einmal durchgelesen und bin auf folgendes gestoßen:

Ein kleines „Geschmäckle“ hat der ganze Kurs aber doch. Man merkt sehr stark, dass ein einfache eine Portierung eines CD Kurses nach Udemy ist. Das kann man machen, ist in meinen Augen nicht das, was Udemy ist.

Das hat natürlich meine Neugier geweckt, so dass ich mich mal bei einem großen Online Händler umgesehen, ob es dort Videokurse des Rheinwerk Verlages zu kaufen gibt und siehe da: Gleicher Referent, gleiche Begrüßung, Kapitel soweit ich sehen konnte identisch…

Bei Udemy wurden übrigens bei einigen Kursen des Rheinwerk Verlages die Preise auf 120 EUR gesetzt, ich denke es kann sich also lohnen hier mal nachzusehen, ob der Kurs nicht günstiger auf DVD zu bekommen ist.

Telekom DNS Fehlerseite abschalten

Wer einen DSL Anschluß bei der Deutschen Telekom hat, kennt sicher die Fehlerseite wenn eine URL nicht vorhanden ist.

telekom-fehlerseite

Normalerweise würde man vom Browser eine Meldung bekommen, dass der Server nicht gefunden wurde.

server-nicht-gefunden

Die Telekom leitet solche Anfragen jedoch auf einen eigenen Fehlerseite um. So weit, so gut. Das extrem Nervige und Zeitraubende an der Umleitung ist die Tatsache, dass die fehlerhafte Eingabe in der Adresszeile des Browsers im Gegensatz zur Standardfehlermeldung des Browsers durch http://navigationshilfe1.t-online.de/dnserror?url=http://www.telekom/ ersetzt wird. Man hat keine Chance seinen Tippfehler mal schnell zu korrigieren, sondern muss das Ganze noch einmal eingeben.

Die Telekom bietet seinen Kunden diese ungefragte Feature auf Anfrage wieder abzuschalten. Deutlich einfacher geht es allerdings, wenn man in seinem Router einfach einen anderen DNS Server einträgt. Ich habe bei mir die DNS Server mit der IP 8.8.8.8.8 und 8.8.4.4. eingetragen, dauert keine 10 Sekunden.

google-dns

Geheimzahl auf EC-Karte kann die Sicherheit erhöhen

Klingt erst mal komisch: Wer auf seiner EC-Karte eine vierstellige Geheimzahl notiert, erhöht die Sicherheit bei Kartendiebstahl.

Bei einer EC-Karte erfolgt die Sperrung der Karte bei 3 maliger Falscheingabe der PIN. Notiert man nun auf der EC-Karte eine PIN die natürlich nicht die PIN der Karte ist, hat man gute Chancen, dass der Dieb eine Abhebung mit eben dieser PIN versucht und, da diese falsch ist, einen Versuch weniger hat.

Um das Risiko weiter zu minimieren empfiehlt es sich kein Palindrom zu nutzen, also eine Zeichenkette die Vorwärts- wie Rückwärts das Gleiche ergibt wie z.B. 3883, da der EC-Kartendieb höchstwahscheinlich auf die Idee kommt die Kombination noch einmal rückwärts zu versuchen, womit dann nur noch ein Versuch übrig bliebe.

Selbst wenn der Taschendieb es nur auf Ihr Bargeld abgesehen hat, erhöht sich durch die notierte Geheimzahl die Chance ein Foto von dem Dieb zu bekommen. Normalerweise würde der Dieb die EC-Karte samt Ausweis entsorgen, durch die Geheimzahl könnte er jedoch leichte Beute wittern und eine Abhebung an einem Geldautomaten versuchen, wobei ja bekanntlich Fotos geschossen werden.

Rundsteuergerät für Photovoltaikanlage

Als zukünftiger Betreiber einer Photovoltaikanlage habe ich gerade ein Angebot unseres ortlichen Stromanbieters für den Kauf des ab 01.01.2012 einzusetzenden Rundsteuergerätes erhalten. Die LSW LandE-Stadtwerke Wolfsburg möchten für das Gerät Elster LCR 600 einen Betrag von 520,00 EUR zzgl. USt abrechnen. Selbstverständlich wird der Einbau separat abgerechnet. Das Gerät selbst ist allerdings auch Online bestellbar (nicht bei der LSW, sondern z.B. bei ebay) und kostet dann nur 263,00 EUR zzgl. USt, also nur die Hälfte. Der Anbieter schreibt auf seiner Seite, dass er auch Mengenrabatte bietet. Ich denke zum Einkaufspreis wird er die Dinger auch nicht abgeben, so dass das Angebot der LSW aus meiner Sicht recht teuer ist. Ich habe in einigen Foren gelesen, dass andere Energieanbieter solche Geräte sogar für 750 EUR anbieten.

Warum muss man eigentlich immer erst klagen?

Manche Kunden sind recht seltsam. Bestellen gegen offene Rechnung Ware, werden prompt beliefert, zahlen dann die Rechnung nicht.  Soweit nichts Außergewöhnliches. Ich versende 2 Mahnungen und gebe das ganze nei Nichtzahlung anschließend ins Inkasso. So geschehen auch am 18.11.2010 für eine Forderung aus dem Juni 2010, dort wurden sogar 3 Mahnungen verschickt. Wenn dann einen Tag nach Schreiben des Inkassobüros plötzlich Bewegung in die Sache kommt und der offene Rechnungsbetrag direkt auf mein Konto gezahlt wird,  kenne ich die Argumentation in der Regel schon: Die Zahlung hat sich ganz „zufällig“ mit dem Schreiben des Inkassobüros überschnitten, die Inkassokosten soll ich mal schön selbst tragen. So oft wie das vorkommt habe ich langsam die Vermutung ich kann Gedanken übertragen. Immer wenn ich „Inkasso“ denke, überträgt sich das an den betreffenden Kunden und löst bei ihm eine unmittelbare Zahlreaktion aus;-)

Das Inkassobüro fragt dann bei mir an, ob ich bereit bin die entstandenen Inkassokosten selbst zu tragen oder ob ein Anwalt die Kosten einklagen soll. Ich habe mich wie immer für das Einklagen entschieden und auch da kam nach Zustellung des Klageschreibens durch das Gericht an den Schuldner erneut Bewegung in die Sache: der Kunde hat nun auch die Inkassokosten gezahlt, muss allerdings nun noch Gerichtskosten und Anwaltsgebühren aufbringen. Für mich ist das völlig unverständlich und absolut unnötig, es erst so weit kommen zu lassen. Das hat auch etwas mit Anstand zu tun.

Hinsichtlich des Ersatzes der Aufwendungen eines Inkassobüros durch den Schuldner gibt es reihenweise Urteile mit gegensätzlicher Auffassung. Der Tenor bei den Urteilen, die die Erstattung von Inkassokosten durch den Schuldner verneinen lautet, man hätte gleich einen Anwalt beauftragen können, das Inkassobüro kann rechtlich auch nicht mehr machen als der Gläubiger selbst. Das ist natürlich völliger Quatsch: Wenn ich mir die Menge der Kunden die trotz mehrerer Mahnungen durch uns erst durch die Aufforderung eines Inkassobüros zahlen, dann ist der Erfolg deutlich meßbar.

Online Reisebuchung – Verarschung mit System?

Heutzutage hat man als Alternative zum klassischen Reisebüro die Möglichkeit seinen Urlaub online zu buchen. Preisvergleichsportale wie Opodo oder travelscout24 etc. versprechen einen günstigen Preis für eine Reise zu finden. Wie ich jetzt leider feststellen musste sind die Portale genau dafür nicht zu gebrauchen.

Erstes Ärgernis Reisedaten: Dort wird das früheste An- und das späteste Abreisedatum, sowie die geplante Reisedauer abgefragt. Eigentlich eine nützlich Funktion, wenn sie denn im Ergebnis genaue Daten liefern würde. Tut sie leider nicht. Es werden auch, teilweise nur, Reisen angezeigt, die ein paar Tage vor oder ein paar Tage nach den eingegeben Daten liegen. Das die angegebene Reisedauer von 1 Woche auch Reisen anzeigt, die dann nur 4 oder 5 Tage dauern, erschwert die Suche zusätzlich.

Hat man dann das für sich passende Angebot gefunden wird zunächst der Preis pro Person angezeigt. Beispiel Travelsccout24.de: Preis pro Person 387 EUR. Wird die Reise dann beim Veranstalter angefragt, kostet die Reise für 2 Erwachsene und 2 Kinder plötzlich EUR 2.774 EUR, pro Person also EUR 693,50 anstatt der angekündigten 387 EUR, also nahezu 80% mehr. Das ganze hat durchaus Methode, bei keiner von mir bei Travelscout24 abgefragten Reise stimmte der zunächst angezeigte Preis mit den anschließend beim Veranstalter angefraten Preis auch nur annähernd überein. Bei Opodo, ab-in-den-urlaub und einigen anderen genau das Gleiche, sobald der Veranstalter angefragt wird, beginnt binnen Sekunden eine massive Inflation.

Zugegeben, die Vergleichsportale schreiben vor allen Preisen das kleine Wörtchen ab … EUR, vermutlich um hier kein wettbewerbsrechtliches Problem zu bekommen, aber wenn ich ein Preisvergleichsportal für Reisen aufrufe, ist doch ein ganz entscheidendes Kriterium der Reisepreis und wer der nicht einmal annähernd stimmt ist eine solche Plattform schlichtweg unbrauchbar.

Eigentlich wollte ich meine Reisebuchung schon frustriert aufgeben und in ein Reisebüro gehen, bis mir L’Tur einfiel und ich quasi dort den letzten Versuch startete. Erste Überraschung: man kann dort die exakte Reisedauer angeben und es werden auch Reisen mit dieser Dauer angezeigt. Die nächste Überraschung gab es dann bei den Preisen, anstatt teurer wurden die Reisen bei der Anfrage an den Veranstalter billiger. Aus einem Reisepreis pro Person von 600 EUR werden für 4 Personen nur 1.674 EUR. Der Grund ist ganz einfach, der angezeigte Preis pro Person enthält noch keine Kinderermäßigungen. Klasse Plattform, daherr ein Backlink von mir.

Google Hintergrundbilder nerven

Seit heute blendet Google abwechselnde Hintergrundbilder ein. Bisher sind das zwar durchweg interessante Motive, allerdings empfinde ich sie bei der Suche schlichtweg als störend. Bei Bing sind die Hintergrundbilder nicht ganz so störend, da sie nicht bildschirmfüllend dargestellt werden.

Offenbar bin ich da mit meiner Meinung nicht alleine. Ich kann mir vorstellen, dass dadurch nicht unbedingt Marktanteile hinzugewonnen werden.

Kleiner Nachtrag: Google blendet die Hintergrundbilder nur heute ein, ab morgen ist der Hintergrund wieder weiß.

Möpse schnarchen

Möpse sind im Grunde wie wir. Wenn sie müde sind machen Sie es sich bequem, das kann dann gerne mal ein Bücherregal sein. Und wenn man den Ton etwas lauter stellt, kann man auch hören, was ich machen, wenn ich auf dem Rücken liege.