Archiv der Kategorie: Marketing

cashregisterstore bei Facebook

Reklame. Ab sofort hat cashregisterstore eine eigene Facebook Seite. Dort finden sich interessante Neuigkeiten und Kuriositäten aus dem Arbeitsalltag. Einfach mal reinschauen.

http://www.facebook.com/pages/cashregisterstore/134412926632437

social network marketing, was ist das

Xing ist ja häufiger reine Zeitverschwendung. Gerade im Bereich Internet-Marketing möchte sich der eine oder andere Forenteilnehmer profilieren, so dass es zu Endlosdiskussionen kommt, von denen keiner etwas hat, reine Zeitverschwendung halt.

Gerade heute meinte jemand in einer Diskussion auf den Begriff social network marketing hin zu optimieren, seine Seite ist derzeit auf Platz 3 bei Google, womit er nicht unzufrieden wäre. Ich frage mich: Wer gibt den Begriff denn bei Google ein? Vermutlich nur die Leute, die auf diesen Begriff optimieren.

Dieser ganze Social Media Hype nervt eigentlich nur noch und führt dazu, dass vielleicht gut nutzbare Dienste wie Twitter, Facebook oder auch Xing nur noch von Werbeleuten (neudeutsch: Marketers) zugemüllt werden. Als Beispiel wie erfolgreich Social Media Marketing sein kann wird dann gerne Dell genannt, die es tatsächlich geschafft haben über ihren Twitter Account für 3 Millionen Dollar Computer zu verhökern. Dass Dell aber über 60 Milliarden Dollar Gesamtumsatz macht und die Twittergeschichte also nur 0,0000gar nichts zu diesem Umsatz beiträgt wird dann gerne auch mal weggelassen.

Privileg bleibt laut Insolvenzverwalter

Wenn es nach dem Insolvenzverwalter des Versandhändlers Quelle geht, soll die Marke Privileg am Markt bestehen bleiben. Wenn er sich da mal nicht irrt.  Privileg eine Eigenmarke des Quelle Versands so wie hanseatic von Otto. Entweder hat der Insolvenzverwalter keine Ahnung vom Markenbildung oder ich. Würde sich tatsächlich jemand für die Namensrechte von gut & günstig (Edeka) oder ja! von Rewe interessieren?  Die sind doch so austauschbar, dass die meisten Leute nicht einmal wissen zu welchen Konzern sie gehören.

Jack Wolfskin – Negativimage ohne Not

Da hätte bei Jack Wolfskin wohl niemand mit gererechnet. Auf der Internetplattform Dawanda, einer Verkaufsplattform für Selbstgemachtes wurden unter anderem auch Stickereien mit Pfoten angeboten. Jack Wolfskin sah hierdurch die eigene Marke bedroht und mahnte die Anbieter selbst und offenbar den Betreiber der Plattform dawanda entsprechend ab. Bei Jack Wolfskin hat wohl niemand mit einem solch heftigen Aufschrei in der Netzgemeinde gerechnet. Ich schätze mal der Imageschaden dürfte nun weitaus größer sein, als der „Schaden“ durch die paar Stickereien. Hier eine von Jack Wolskin beanstandete Stickerei.

Wenn man sich als Hersteller schon ein „Alleweltslogo“ aussucht, sollte man meiner Meinung nach auch genau auf die feinen aber sehr deutlichen Unterschiede achten. Die Krallenabdrücke des JW-Logos sind hier auf der Stickerei eindeutig nicht zu sehen. auch die Zehen sehen komplett anders aus. Die Unterschiede sind so deutlich, dass selbst Pierre Briece der alte Apache den Unterschied mit dem großen Zeh ertastet hätte.

Wenig Bewegung bei basicthinking Verkauf – Es wird noch ein bisschen Holz nachgelegt

Seit ein paar Tagen bewegt sich beim Verkauf des Blogs basicthinking.de bei ebay nicht mehr viel, der aktuelle Stand ist EUR 24.050,00. Offenbar wird der Verkäufer etwas unruhig und hat die Potentiale seines Blogs noch einmal verdeutlicht.

Die Frage ist, wird es überhaupt einen Bieterwettbewerb geben oder nicht? Wird es Käufer geben, die auf den Buzz abheben und den Werbeffekt (der mittlerweile laut Experten mehrere hunderttausend Euro für den endgültigen Käufer ausmacht, der sich auf einen Schlag realisieren ließe) mitnehmen wollen?

Jeder, der auch nur den Hauch einer Ahnung hat, was im Blog an wirtschaftlichen Potentialen noch schlummert (Professionalierung des Contents, Vermeidung der Mischung aus privaten und geschäftlichen Themen, SEO Onsite-Optimierung wie auch Offsite-Optimierung, damit einhergehend Hochpushen des Traffics, aktive Werbevermarktung, Bedienung der IT-Leserkundeninteressen, Abschaffung des Linkverkaufs und Erhöhung des Pageranks, Besetzung neuer Themenfelder im ITK-Bereich, Erweiterung der Funktionsmodule, Verzahnung mit Social Media Services und und und), der jagt das Teil nach oben. Es ist so simpel, diese Potentiale zu erkennen und zu nutzen, man muss er nur wollen und machen. Keine Rocket Science. Just do it.

Klingt für mich ein bisschen wie eine dieser unseriöse Verkaufsbeschreibungen von Webprojekten bei Ebay, Stichwort Vollexistenz blabla. Hat er doch aber eigentlich gar nicht nötig, bekanntlich machen die Gebote erst in den Schlußminuten größere Sprünge. Das jetzt nichts passiert ist völlig normal.

Vectron bloggt

Die Firma Vectron, nach eigenen Angaben mit über 90.000 weltweiten Installationen einer der Top Ten Kassenhersteller in Europa hat offenbar das bloggen für sich entdeckt bzw. lässt über die Firma Global Trendworks (Hallo Herr Heyer) bloggen. Gut, der Inhalt haut mich persönlich nicht so ganz vom Hocker, ich glaube allerdings auch nicht, dass die Inhalte wirklich von Menschen gelesesen werden sollen:-) Ein Blog hätte sonst ja auch gereicht, oder?

http://registrierkassen.wordpress.com/2008/12/22/anuga/

http://mobile-kassen.de/kassen-hersteller/lehrlinge-und-probleme.html

http://kassensoftware-info.de/registrierkassen/berufe-mit-ausbildungsmoeglichkeit.html

http://fiskalkassen.de/kassen/berufsausbildung.html

http://pos-kassensysteme.de/hotel/ladenoeffnungszeit-und-umsaetze.html

http://netzwerkkassen.de/kassen-hersteller/strompreise.html

http://kassensystem-news.de/hotel/weihnachtsumsaetze.html

http://kassen-info.com/grosshandel/arbeitslosenzahlen.html

http://fiskalkassen.de/kassen/berufsausbildung.html

http://kassentrends.de/kassen/zwangsurlaub.html

http://fiskalspeicher.com/?p=6

Insgesamt also 11 Blogs. Gut ich spare mir lieber zu kritische Bemerkungen, sonst muß ich mir in den Kommentaren noch so etwas anhören wie, wer im Glashaus sitzt…

Lohnt sich ein Eintrag bei meinestadt.de / allesklar.de?

Analog zu meinem Beitrag über wer liefert was möchte ich hier nun der Frage nachgehen, ob sich ein Eintrag bei meinestadt bzw. allesklar.de lohnt. Im Gegensatz zu wer liefert was, war ich selbst 2 Jahre lang Kunde bei alleklar.de.

Die allesklar.com AG betreibt mehrere Verzeichnisse auf denen man sich gegen Zahlung von mindestens EUR 249,00 zzgl. USt pro Jahr eintragen lassen kann. Auch hier ist ein kostenloser Eintrag möglich, der jedoch nach 3 Monaten automatisch wieder entfernt wird. Die Verzeichnisse sind: allesklar.de, meinestadt.de, Lycos, Fireball sowie freenet.de und DINO-Online. Leider weiß ich nicht mehr genau, welches Paket ich gewählt hatte, letztlich war es so, dass bei der Eingabe von Registrierkassen meine Seite immer als zweiter Eintrag angezeigt worden ist und zwar unabhängig davon, in welcher Stadt gesucht wurde. Die Leistung von allesklar.com hielt sich doch sehr in Grenzen. Hier mal die Refererstatistik der gebuchten Verzeichnisse für die Monate 12/2007 bis 04/2008:

  • 12/2007  9 Zugriffe
  • 01/2008 11 Zugriffe
  • 02/2008 16 Zugriffe
  • 03/2008 17 Zugriffe
  • 04/2008 9 Zugriffe

Wenn man daraus einen Durchschnitt errechnet landet man bei etwa 12,4 Zugriffen pro Monat. Rechnet man nun mindestens EUR 249,00 / 12 / 12,4 bezahlt man für jeden Klick EUR 1,67. Das ist natürlich recht hoch, daher haben wir den Vertrag auch wieder gekündigt.

In anderen Branchen können die Zugriffe die über allesklar kommen sehr viel höher liegen, so dass sich ein Eintrag dort durchaus lohnen kann. Ohne gleich einen Vertrag mit allesklar eingehen zu müssen, kann man das vorher ganz gut ausprobieren. Es wird bei allesklar nämlich Werbung von Overture bzw. Yahoo eingeblendet (sponsored Links). Man kann also zunächst über Yahoo Werbung schalten, die Klickhäufigkeit und den durchschnittlichen Klickpreis ermitteln und dann mit dem Pauschalangebot von allesklar vergleichen. Diejenigen die momentan bei dem Begriff Krankenversicherung ganz vorne gelistet sind, ist das wahrscheinlich ein echtes Schnäppchen.

Umsatzsteuerliche Behandlung von Adsense Einnahmen

Vielleicht verdient sich ja nun durch Adsense für geparkte Domains der eine oder andere ein paar Euro hinzu. Dieser Artikel beschreit, wie Einnahmen aus dem Google Adsense Programm umsatzsteuerlich zu behandeln sind.

Bei der Erzielung von Adsense Einnahmen erbringt man eine sonstige Leistung. §3 Abs.9 UStG

Grundsätzlich wird die sonstige Leistung an dem Ort ausgeführt, von dem der Unternehmer sein Unternehmen betreibt. §3 a Abs.1 UStG

Ist nun der Leistungsempfänger (Google) ein Unternehmer und die Leistung eine Katalogleistung des §3a Abs.4 UStG (unter anderem auf elektronischem Weg erbrachte Leistungen), wird die sonstige Leistung dort ausgeführt, wo der Empfänger (Google) sein Unternehmen betreibt §3a Abs.3 UStG, also im Ausland.

Google verwendet als Nachweis dafür, dass es sich um ein Unternehmen handelt ein Umsatzsteueridentifikationsnummer. Sie beginnt mit EU, solche Nummern erhalten nur Steuerschuldner aus Drittländern, z.B. Amerika.

Nach § 13b Abs.1 Nr.1 UStG schuldet der Leistungsempfänger (Google) die Umsatzsteuer auf die sonstige Leistung eines im Ausland ansässigen Unternehmers. Google unterliegt zwar den irischen Umsatzsteuerrecht, eine entsprechnde Vorschrift gibt es auch in Irland.

Das heißt im Klartext, Google schreibt eine Gutschrift ohne Umsatzsteuer und führt die darauf entfallende Umsatzsteuer in Irland an das Finanzamt ab.

Google kann gemäß § 15 Abs.1 Nr. 4 UStG die einbehaltene Steuer als Vorsteuer von der Steuerschuld abziehen, so dass letztendlich für Google keine Umsatzsteuer zu zahlen ist. (entsprechende Vorschrift gibt es europaweit)

Die Adsense Einnahmen sind also eine nicht steuerbare Einnahme. Das entsprechende (Datev) Sachkonto im SKR 03 ist 8337 „Erlöse aus Leistungen, für die der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer nach § 13b UStG schuldet“

An das Bundesamt für Finanzen ist nichts zu melden. Die Buchung erfolgt auf einem separatem Konto, damit eine automatische Zuordnung zur Zeile 53 der Anlage UR erfolgen kann.